Tag 365 – Und das war der letzte Streich… oder: MERCI… oder: Bare legs!

Veröffentlicht auf von Tessa Amandine

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9. Januar 2012 – Hamburg, 6°C

Geschrieben und veröffentlicht: 10. Januar 2012

 

Bonjour meine liebe, treue Leserschaft!
Ich kann es selbst nicht recht glauben…. Ich habe es tatsächlich geschafft! Ein Jahr lang keine Kleidung kaufen und dennoch jeden Tag ein anderes Outfit tragen. Das Unmögliche wurde möglich…
Hier präsentiere ich Euch nun mein letztes Outfit im Rahmen dieses Selbstversuches.
Ich musste nicht lange überlegen, was es für den letzten Tag werden sollte… Denn ich habe einfach meine Lieblingskleidungsstücke miteinander kombiniert. Es wundert mich einerseits, dass dieses Outfit noch nicht „verbraucht“ war. Andererseits sind diese Stücke erst im Laufe diesen Jahres meine Lieblingsstücke geworden.
Ich habe wirklich viel über die Stücke in meinem Schrank gelernt, schon einige ausgemistet und ich glaube, dass ich meinen gesamten Stil weiterentwickelt habe. Inwieweit es nun an diesem Projekt hier lag oder daran, dass bald eine neue Lebensphase für mich beginnt (das Studium ist so gut wie fertig!), das wird man wohl nie abschließend ermitteln können. Aber dieses Projekt hat sicherlich eine große Rolle dabei gespielt. Und ich freue mich sehr, dass ich mein neu gewonnenes Modebewusstsein nun auch mit gezielten Käufen in die Tat umsetzten kann. Aber mehr will ich dazu noch nicht schreiben. Ich werde es jetzt erst mal langsam angehen lassen und Euch dann nach einiger Zeit Blog-Pause (nach einem Jahr brauche ich wirklich „Urlaub“ ;) davon berichten – ich würde mich also freuen, wenn Ihr mir als Leser auch weiterhin treu bleibt bzw. mir bald in einen neuen Blog folgt…

 

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An dieser Stelle möchte ich aber noch etwas tun, was mir wirklich sehr am Herzen liegt:
Ich möchte MERCI sagen.


MERCI à ma maman, die mir schon immer ein modisches Vorbild  und meine liebste Shoppingpartnerin war und mir mit Fotografieren und ständigem Mutmachen sicherlich DIE tragende Stütze während dieses Projekts war – und das, obwohl sie damit ein Jahr lang quasi vollständig auf unsere gemeinsamen, heiß geliebten, Shoppingtouren verzichten musste!


MERCI an meinen Vater, der sich unerbittlich, fast täglich, neue, nette Kommentare für mich auf diesem Blog ausgedacht hat und mir insbesondere in der Schlussphase dieses Projekts eine riesen Unterstützung beim Fotoshooten war!


MERCI (und HAPPY BIRTHDAY!) an meine Schwester, die mich immer wieder mit wirklich tollen Fotoaufnahmen und viel Geduld unterstützt hat und mir ab und an sogar mit einer netten Leihgabe weitergeholfen hat, als ich outfittechnisch gar nicht mehr weiter wusste.


MERCI an meinen Freund, der all die Eskapaden, die so ein Jahr mit sich bringt, mitgemacht hat und sich stets für mich gefreut hat, dass dieses Projekt mir neue Schaffenskraft gab, was uns allerdings viel gemeinsame Zeit gekostet hat, welche während der Examensvorbereitung ohnehin mehr als knapp war.


MERCI an meine Freundinnen, die meinen Blog fast täglich verfolgt haben, sich fleißig die Presse, in der ich erschienen bin, gekauft haben und mich stets ermutigt haben, weiter zu machen. Hier sei insbesondere die liebe Eva genannt! Und auch Carolin, die mich sogar mehrfach beim Fotografieren unterstütze! Danke!


MERCI an die Journalisten, die mir in diesem Jahr spannende Einblicke in die Medienwelt ermöglicht haben!


MERCI an meine liebe Stadt – Hamburg – die stets eine gute Figur auf den Außenaufnahmen gemacht hat!


MERCI an meine geliebte Spiegelreflexkamera, die trotz des täglichen Einsatzes auf einem Billigstativ und mehrmaligem Umkippen immer noch tapfer weiter Fotos aufnimmt, mich täglich begleitet und mir ein neues Hobby, eine wahre Faszination, gebracht hat!


MERCI an Donatella Versace, die mit all ihrem Glitzer, Gold und Palmenmuster dafür gesorgt hat, dass ich an der letztjährigen H&M+ein-Designer-Aktion so überhaupt gar kein Shopping-Interesse hatte (Bei Sonia Rykiel und Lanvin wäre das Verzichten nicht so leicht gewesen…).


MERCI meine Haut, die das tägliche Schminken mit Studentenbudget-Produkten wirklich mitgemacht hat – und an mein Immunsystem, was die ohne-Jacke-Außenaufnahmen-im-Winter ohne großartige Erkältung überstanden hat (vielleicht ein gutes Anwehr-Training?).


MERCI an all die Blogs, die ich dieses Jahr kennengelernt habe, die mir häufig modische Inspiration und Motivation zum Weitermachen gegeben haben!


Und last but not least: MERCI AN EUCH! Ich habe mich stets über Eure Mails, Kommentare und Facebook-Likes (Danke insbesondere an Nadine!) gefreut! Ich hatte es nicht für möglich gehalten, ein breites Publikum zu erreichen und war ob des stäten Wachsens meiner Besucherzahlen ziemlich überrascht. Es freut mich, dass Ihr mich durch dieses Jahr begleitet habt und dass sich insbesondere in letzter Zeit mehrere „stille Leser“ dieses Blogs zu Wort gemeldet haben und damit zu einem Teil meines Selbstversuches wurden!


In diesem Zusammenhang sind auch diese letzten, „Bonus“-Fotos zu erklären: Eine wirklich liebe Leserin, Jenny, hatte vor einigen Monaten die Anregung, ja den Wunsch, geäußert, dass ich das Hermès Carré  doch mal richtig klassisch-Audrey-Hepburn-mäßig als Kopftuch tragen könne. Da ich seitdem vergeblich darauf gewartet habe, dass jemand ein Cabrio vor meiner Tür abstellt, mit dem Angebot an mich, es doch mal für einen kleinen Landausflug und ein Fotoshooting zu nutzen, ist es bisher noch nicht ganz zur Umsetzung dieser Anregung gekommen. Wahrscheinlich glaubt Jenny gar nicht mehr daran – insofern hoffe ich, dass ich ihr (wenn auch ohne Cabrio!) mit diesen Fotos nun eine kleine Überraschung bereiten kann:

 

 

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PS: Mein letztes Outfit bestand also aus Schluppenbluse, Bleistiftrock und Boyfriendblazer (alles ZARA), Clutch von asos und Boots von Unisa – als Bonus noch Hermès Kopftuch und Paloma Picasso Sonnenbrille.


Ach ja – eine Kleinigkeit habe ich natürlich vergessen – genauso wie am 28.12.11., als mein Vater diese Aufnahmen von mir gemacht hat. Da wir drei Outfits hintereinander geshootet haben, musste ich entsprechend alle Kleidungsstücke einpacken – ein kleine organisatorische Herausforderung – die ich nicht gemeistert habe, denn als ich mich zum Dritten Outfit umzog, bemerkte ich leider Folgendes: Ich habe die Strumpfhose vergessen!
Ich taperte also mit nackten Beinen aus der Umkleide und wir entschieden uns, wenn wir schon mal dabei waren, dennoch Fotos zu machen… Ohne Erkältung, aber mit einer interessanten Erfahrung  (man kippt nicht sofort wie ein steifgefrorenes Brett um, wenn man bei unter 10°C so rausgeht!) mehr, absolvierte ich dieses Shooting – meinen letzten Streich!

Dir gefällt das Outfit? Du hast ein ähnliches Kleidungsstück/Accessoire und möchtest gerne weitere Kombinationsmöglichkeiten entdecken?
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Veröffentlicht in Business Casual

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die Krisch 04/26/2012 13:30


Tolle Idee! Und GW für die Umsetzung, was machst jetzt mit den gesparten "Millionen"? :-)

Anna 03/25/2012 21:10


rieeeesengroßes Kompliment von mir, ich finde es echt unglaublich das du das geschafft hast :) dieses eine Jahr lang hattest du bestimmt voll viel Geld zur verfügung :D

Sarah 02/22/2012 06:43


Wirklich toller Blog! Schade dass ich ihn erst jetzt entdeckt habe.. bin gespannt ob und wann du weiterbloggst :)

Ann-Catrin 02/21/2012 15:38


Wow - ich glaube nicht, dass ich das durchgehalten hätte. Chapeau!
Hast du denn schon einen neuen Blog oder wirst du weiterbloggen? :) 

Angi // http://angi.sari.finya.over-blog.de/ 01/30/2012 16:39


also meinen vollen respekt haste dafür :) 


ich hätte es im leben nicht durchgehalten...einen onat höchstens, aber ein Jahr ? NIEMALS :)